Podcast: Mit Brille und Bart

Podcast: Mit Brille und Bart
Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen über Organisationsentwicklung, Führung, Transaktionsanalyse.

Mit Brille und Bart

Bist du in einer Organisation mit Veränderungsprozessen beschäftigt? Besitzt du Führungskraft oder bist du eine Führungspersönlichkeit? Bist du in der Personalentwicklung oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig oder suchst du Inspiration zu tiefgründigen und kontroversen Gedanken und Aspekten in der Organisationsentwicklung? Wir, das sind Armin Ziesemer mit Brille und Thomas Böhlefeld mit Bart. Herzlich willkommen zum Podcast mit Brille und Bart! Hier geht es tiefgründig und kontrovers über Mensch und Organisation.

Thomas Böhlefeld ist Organisationsentwickler bei kommitment. Aus seiner Ausbildung zum Berater für Organisationsentwicklung auf Basis Systemischer Transaktionsanalyse - eine psychologische Theorie der menschlichen Persönlichkeitsstruktur - lässt er immer wieder Modelle und Konzepte in unsere Aufgaben bei Kunden einfließen, um nachhaltige Wirkung zu ermöglichen.

Armin Ziesemer ist Gründer und Geschäftsführer Synop-Sys Organisationsentwicklung GmbH tätig in der CHAD-Region, Betriebsökonom, Unternehmensberater mit Schwerpunkt Transaktionsanalyse und zertifizierter Märchenerzähler .

Hier findest du alle Podcast-Folgen.

Mit Brille und Bart Folge #001

Ist doch kein Kindergarten hier!?

Wenn es in Organisationen um Veränderungen geht, geht es manchmal zu wie im Kindergarten.

Sicher nicht! Da sind doch alle erwachsen!

In der Transaktionsanalyse gibt es drei Ich-Zustände in denen ein
Mensch sich befinden kann:

  • Das Eltern-Ich
  • Das Erwachsenen-Ich und
  • Das Kind-Ich.

Und was viele aus Erfahrung wissen: Rebellische Kinder sind nicht lösungsorientiert.

Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld schauen in der ersten Folge in den Sandkasten, wo jeder versucht, die Schaufel zu bekommen.

Solche Auseinandersetzungen treten auch in Unternehmen auf, sind aber lösbar, wenn Prozessbeteiligte zu irgendeinem Zeitpunkt auf die Erwachsenen-Ebene wechseln.

In der Transaktionsanalyse definiert die Einheit von einem Impuls (Stimulus) und die zugehörige Antwort (Response) eine Transaktion. Gefühle sind über die Kommunikation hinaus in Organisationen oft schlecht akzeptiert.

Oft zählt nur die Sachebene. Die Gefühlsebene stellt jedoch einen wesentlichen Aspekt für die beziehungsorientierte Organisationsentwicklung dar.

Mit Brille und Bart denkt und handelt integrativ. Wo wir weiterführende Informationen aus uns geeignet erscheinenden Quellen aus der transaktionsanalytischen Gesellschaft finden und kennen, führen wir sie zu den jeweiligen Themen gerne hier an:

Ich-Zustände

Hier findest du weiterführunde Informationen zu Ich-Zuständen:

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Mit Brille und Bart Folge #002

Oh, du lieber Augustin! oder die schöpferische Zerstörung

In der zweiten Episode von "Mit Brille und Bart" betrachten Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld das Wienerlied „Oh, du lieber Augustin!“ (gespielt von diestrottern.at). Es lädt ein, über die schöpferische Zerstörung nachzudenken. Denn in diesem Volkslied findet eine Zerstörung statt und am Ende ist - je nach Fassung - alles wieder gut.

Joseph Schumpeter hat den Begriff der schöpferischen Zerstörung geprägt. Diese gibt es auch in Firmen bei Transformationen: Wenn Altes zergeht, entsteht Neues.

Die Transaktionsanalyse (TA) beschäftigt sich mit dem unbewussten Lebensplan (Skript). Auch im persönlichen (unbewussten) Lebensplan von Einzelpersonen wirkt die schöpferische Zerstörung, um zu Neuentscheidungen zu gelangen.

Menschen scheitern bei radikalem Wandel oft an mangelnder Vorstellungskraft oder an tief verwurzelten, individuellen Glaubenssätzen. Schließlich geht es darum, sich aus der Passivität zu lösen und aktiv zu werden, um diese Glaubenssätze durch neue zu ersetzen. Solchen Widerständen begegnen wir gelegentlich mit Galgenhumor; es wird gelacht, wo eine situationsgerechte Reaktion entwicklungsfördernd wirkt. Hier wird
der Zugang zu echten Gefühle geschaffen - und vielfältige Lösungsaspekte werden möglich.

Mehr zum Lebensskript findest du hier.

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Mit Brille und Bart Folge #003

Nur die Menge macht das Gift!

In dieser Folge werden wir über die 6 S sprechen wir darüber, wie Antreiber überdosiert werden können. Wir sehen uns auch an was passiert, wenn ein psychologischer Hunger nicht gestillt wird. Das Thema dieser Episode ist sehr interessant weil sie zeigt, dass auch positive Dinge zu Problemen führen können, wenn sie überdosiert werden.

Das bedeutet, dass es keinen guten oder schlechten psychologischen Hungerarten gibt, sondern nur gesunde und ungesunde. Und manchmal ist es wichtig, diese Unterschiede zu erkennen, um mit sich selbst und anderen ein glückliches Leben zu führen. 

Möchtest du mehr über dein individuelles Antreiberverhalten erfahren?

Dann mach hier den Selbsttest.
 

Weiterführende Quellen:

 

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Mit Brille und Bart Folge #004

No more Drama!

Das Dramadreieck ist ein Begriff aus der Transaktionsanalyse. Es beinhaltet drei Rollen:

  • Verfolger
  • Retter
  • Opfer

Dieses Dreieck findet man in vielen Geschichten. Ein besonders gutes Beispiel sind Märchen. Stephen Karpman hat das Dramadreieck in der Transaktionsanalyse verankert. Es gilt heute als eines ihrer Kernmodelle.   Die Rollen zeichnen sich durch drei Grundpositionen aus. Sie zeichnen sich in der Wirkung durch abwertende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster aus. Die Opferrolle wertet sich selbst undandere ab (Negativhaltung), während Retter dazu tendieren, sich selbst ab- und andere aufzuwerten. Verfolger neigen dazu, insbesondere andere Menschen ab- und sich selbst aufwerten. Nah am Dramadreieck ist in der Transaktionsanalyse das Konzept der psychologischen Spiele.

Armin "Brille" Ziesemer und Thomas "Bart" Böhlefeld zeigen Wege  aus dem Dramadreieck auf. Als Entwicklungsdimension für Personen  und in organisationalen Dynamiken stellen sie dem Dramadreieck das Gewinnerdreieck entgegen. Das Gewinnerdreieck ist ähnlich aufgebaut wie das Dramadreieck. Die Rollen im Gewinnerdreieck sind: Hilfesucher, unterstützender Helfer und Konfrontierender Verhandler.

Die Grundposition hier ist die vierte: "Ich bin OK - Du bist OK". Dabei begegnen sich Beteiligte auf Augenhöhe und sind bereit, Bedürfnisse auf Augenhöhe zu auszutauschen und eine konstruktive Lösung gemeinsam zu gestalten.

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Mit Brille und Bart Folge #005

Runter vom Eis!

Powerplay findet beim Eishockey immer dann statt, wenn eine Mannschaft in Unterzahl gerät. Sobald einer (oder mehrere) der Spieler einer Mannschaft auf die  Strafbank wandert, ist die andere Mannschaft in der Überzahl. Dies wird als Powerplay bezeichnet.

Auch in Unternehmensstrukturen kann es dem Powerplay ähnliche  Situationen geben. Zum Beispiel wenn ein:e scheinbar übermächtige:r Vorgesetzte:r eine Auseinandersetzung mit eine:r/m Mitarbeiter:in hat.
Auch im Rekrutierungsprozess kann dies vorkommen, weil die sich bewerbende Person sich mit dem Unternehmen einem klar übermächtigen Gegenpol gegenübersieht. Wer ist aber der  Schiedsrichter im Unternehmen? Der Chef? Die HR-Abteilung? Es ist wichtig, Mitarbeitende vor Powerplay Situationen zu schützen. Man spricht in der Transaktionsanalyse von vier P:

  • Protection
  • Permission
  • Potency
  • Patience

Der mit Brille und Bart Podcast gibt verschiedene Möglichkeiten, Tipps und Hinweise um Powerplay Situationen im Unternehmen zu entschärfen.

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Mit Brille und Bart Folge #006

Piggeldy & Fredericke - Rabattmarken

Rabattmarken in der Transaktionsanalyse sind etwas, was man überhaupt nicht brauchen kann. Sie führen zu Streit und sie führen zu Konflikten. Rabattmarken sind vergleichbar mit einem Bonuspunktesystem. Dabei sammelt die Person negative Gefühle, die sie irgendwann im Laufe ihres Lebens oder einer Beziehung
mitbekommen in einer Art Bonusheft. Irgendwann ist das Heft dann aber mal voll und das Fass läuft über. Je nachdem wie groß und voll das Heft ist, fällt die  darauffolgende Reaktion in unterschiedlicher Intensität aus.

Emotionale Energie staut sich an. Sie löst sich nicht einfach auf oder geht verloren. Kommen die richtigen (bzw. falschen) Dinge zusammen, kann sich diese Energie auch noch potenzieren und dann bei scheinbar kleinen Vorfällen schlagartig entladen. Man kann die Bildung solcher Rabattmarkenhefte vermeiden, indem man Vorfälle und Probleme gleich direkt und unmittelbar auf der Erwachsenenebene klärt, damit sich diese nicht aufstauen.

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Mit Brille und Bart Folge #007

No time to age

In der Folge Nummer 007 geht es passenderweise um die Lizenz zum Töten.  Im Interview für diese Folge: Hans-Georg Hauser. Ein Unternehmensberater aus Österreich, der schon früh den Menschen im Unternehmen im Mittelpunkt gesehen hat und so letztendlich bei der Transaktionsanalyse gelandet ist.

Wir sprechen über das Thema der Grandiosität. Ein Begriff aus der Transaktionsanalyse, der nicht so positiv  behaftet ist als man es vielleicht denken möge. Grandiosität bezeichnet hier ein deutlich ausgeprägtes Selbstbewusstsein und einen Hang zum Extremen.

Auch Narzissmus und Selbstbezogenheit sind hier unterzuordnen. Alles Dinge, die man in Führungsetagen findet und auch James Bond zuschreiben kann.

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Mit Brille und Bart Folge #008

Wilhelm Tell: Es war einmal und ist noch heut...

Das Theaterstück zum berühmten Schweizer Mythos Wilhelm Tell wurde von Johann Christoph Friedrich Schiller, welcher am
10.07.1759 geboren wurde, geschrieben. Damit wird diese Folge passend am Geburtstag von Schiller veröffentlicht.

Wir fragen uns in dieser Folge: Wer schreibt unsere Geschichte? Sind wir es selbst, oder sind es andere?

Die Transanktionsanalyse kennt hier drei Begrifflichkeiten:

  • Skript
  • Antiskrip
  • Episkript

Das Skript ist eine Landkarte des Lebens. Diese Definition wurde von der Grande Dame der Transaktionsanalyse, Fanita English, eingebracht. Unter Antiskript versteht man das Fokussieren auf genau die Gegensätze unserer Prägungen und Glaubenssätze. Es gibt Menschen, die genau den Gegenpol der Dinge anpeilen, die ihnen von Bezugspersonen vorgegeben wurden. Beim Episkript werden Traumatisierungen und transgenerationale auf andere Menschen übertragen.

Wenn diese Skriptansätze beim einzelnen Menschen zählen: Gelten sie dann auch in Organisationen? Die Organisation übernimmt für die Mitarbeiter eine gewisse Elternrolle. Manchmal geraten Mitarbeiter daher in Prozesse, die ihr Verhalten als Kind widerspiegeln.

Am Modell der Theatermetapher betrachten wir einen Zugang zur Organisationsentwicklung unter dem Skriptverständnis.

Links und weitere Informationen:

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Mit Brille und Bart Folge #009

Ja. Nein. Vielleicht?

Ja, Nein, Vielleicht. Das Vertragswesen aus der transaktionsanalytischen Perspektive.

Wir sprechen übe die 5 Arten "Ja" zu sagen:

  1. Auch wenn "ja" gesagt wird, heißt das nicht automatisch, dass es auch so gemeint ist. Endergebnis ist, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird. Beispiel: Ja, ja.
  2. Zustimmung aber mit einem Vorbehalt. Um zum gewünschten Ergebnis zu kommen werden weitere Diskussionen nötig sein: Ja, aber.
  3. Zustimmung in einem hierarchischen Umfeld, auch wenn die Meinungen vielleicht trotzdem auseinandergehen: Jawoll!
  4. Zustimmung, aber mit einem genervten Unterton. Meinungen gehen auseinander und das gegenüber fühlt sich nicht gezwungen, aber durch beständiges Erinnern genervt: Jawohl.
  5. Eine Vereinbarung auf Augenhöhe. Das echte Ja.

Weiterhin wird in der Folge die Bedeutung des Begriffs "Vertrag" in der Transaktionsanalyse diskutiert und wie solche Verträge zustande kommen. Es gibt in der Transaktionsanalyse verschiedene Arten von Verträgen wie zum Beispiel den einfachen Vertrag oder den Dreiecksvertrag.

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Mit Brille und Bart Folge #010

Zuckerbrot und Peitsche!

In dieser Folge geht es um Zuckerbrot und Peitsche. In der Transaktionsanalyse gibt es den englischen Begriff "Stroke", der deswegen nicht übersetzt wird, weil er in der englischen Sprache eine Doppeldeutigkeit besitzt, die sich nicht gut übersetzen lässt.

Stroke bedeutet streicheln, ist aber auch gleichzeitig die Bezeichnung für den Hirnschlag. Der Begriff ist also Zuckerbrot und Peitsche zugleich. Er ist positiv und negativ behaftet. Die Transaktionsanalyse spricht hier von positiven und negativen Zuwendungen. Strokes können neben negativer und positiver Ausrichtung auch unterschiedlich übermittelt werden. Nonverbale und verbale Strokes.

Sie können an Bedingungen gekoppelt sein oder auch nicht. Wir erklären außerdem die fünf Regeln der "Stroke-Ökonomie": die Stroke-Ökonomie erklärt, warum wir Strokes von Kindesbeinen an künstlich verknappen. Es wird außerdem zwischen echten, authentischen Strokes und den sogenannten "Plastic Strokes", die wir oft in Organisationen beobachten, unterschieden.

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Mit Brille und Bart Folge #011

Mal eben zwischendurch ein Podcast...

 In dieser Folge geht es um die Gestaltung von Lebenszeit.

Für Thomas und Armin fühlt es sich so an, als würden sie diese Folge nur nebenbei aufnehmen, daher auch der Titel "Mal eben zwischendurch ein Podcast". Thomas befindet sich auf einer Reise und in ungewohnter Umgebung und Armin ist wegen eines Schadens an seinem Auto der ganze Tagesablauf durcheinandergekommen. 

Aber Thomas und Armin legen sich ihre Zeit so, dass die Podcast-Aufnahmen - die zu einem Ritual geworden sind - ihren angemessenen Platz haben. Zur Strukturierung der Zeit hat Eric Berne ein Modell entwickelt, in dem er sechs unterschiedliche Kategorien zur Gestaltung der Lebenszeit definiert:

  • Rückzug
  • Rituale
  • Zeitvertreib
  • Arbeit
  • (psychologische) Spiele
  • Intimität

Alle diese sechs Bereiche haben ihre Daseinsberechtigung und sind wertungsfrei zu verstehen. Es geht eher darum, für sich eine passende Mischung aus all diesen Kategorien zu finden. 

In welcher der Kategorien man sich befindet, hängt auch stark vom Individuum ab. Ein Beispiel wäre der Spaziergang mit dem Hund: für den einen mag es Arbeit sein, während es für die ander Zeitvertreib bedeutet. Eventuell kann der Gang aber auch schon so zur Gewohnheit geworden sein, dass er auch ein Ritual sein könnte.

Auch für Unternehmen ist dieses Modell sehr wichtig. Wenn ein modernes Unternehmen von seinen Mitarbeitenden beste Arbeitsergebnisse erwartet, dann muss sie auch auf die anderen Kategorien der Zeitstrukturierung eingehen und zum Beispiel Raum für Zeitvertreib bieten.

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Mit Brille und Bart Folge #012

It's inside of my head...

Wenn sich zwei Menschen begegnen, begegnen sich zwei Universen.

In dieser Folge geht es um das transaktionsanalytische Konzept des Bezugsrahmens. Die Situation, in der sich eine Person momentan befindet, hängt ganz von ihrer persönlichen Wahrnehmung ab. Der Bezugsrahmen gibt uns ein Schema, um die Welt um uns herum zu definieren. Simpel gesagt ist der Bezugsrahmen die Realität, in der eine Person lebt. Der eigene Bezugsrahmen muss sich nicht mit dem anderer Personen decken. Er ist gewissermaßen eine persönliche Brille durch die man die Welt sieht. Den eigenen Bezugsrahmen zu ändern kann man als Königsdisziplin der Persönlichkeitsentwicklung werten.

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Mit Brille und Bart Folge #013

The devil made me do it...

Die "unglückliche" 13. Folge beschäftigt sich mit dem Teufel, bzw. mit dem Krampus, der in den Adventstagen im Brauchtum auftaucht.

Es geht dabei aber nicht nur um die Mythologie, sondern auch um  die sogenannten "Hidden Agendas" (versteckte Transaktionen), ein Konzept der Transaktionsanalyse. Der Teufel ist eine Figur, die in Märchen und Sagen oft über den Tisch gezogen und ausgetrickst wird. In der Transaktionsanalyse kommt das bei Verträgen, die nicht auf Augenhöhe geschlossen werden, ebenso vor.

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Mit Brille und Bart Folge #014

Xmas Special: Träume sind Räume

Armin und Thomas reden darüber, wie sich im Coaching oder auch im organisationalen Kontext Träume als Räume nutzen lassen. Wenn Menschen in Organisationen oder auch im privaten Umfeld träumen, wird das oft mit Desinteresse gleichgesetzt und negativ bewertet. Dabei ist Träumen ein kreativer Prozess und Organisationen täten gut daran, diese in der  Organisationsentwicklung zuzulassen und zu nutzen.

Träume können auch für die Entwicklung der Persönlichkeit der/s Einzelne:n in Coaching sehr zielführend sein. Zum Beispiel können Träume aus der Kindheit analysiert werden, um sich seiner eigenen Ziele wieder bewusster zu werden. Aber auch das freie Träumen ohne Barrieren und Einschränkungen der Wirklichkeit können wertvolle Visionen hervorbringen. Träume können genutzt werden, um neue Sichtweisen auf alte Probleme zu erhalten und sind ein wertvolles Instrument in der Organisationsentwicklung.

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Mit Brille und Bart Folge #015

Same procedure as every year

Diese erste Folge im neuen Jahr 2022 nimmt sich den Silvesterklassiker „Dinner for One“ zum Thema. Insbesondere geht es um das berühmte Zitat: "Same procedure as every year".

„Dinner for one“ im Fernsehen anzuschauen gehört für viele Menschen zur Tradition an Silvester. Für diese ganz bewussten Vorgänge gibt es in der Transaktionsanalyse den Begriff der Rituale. Rituale werden bewusst wiederholt. Diese stehen im Gegensatz zu den Gewohnheiten, welche unbewusst ausgeführt werden. Dieses Beibehalten von alten Gewohnheiten kann man bei den Protagonisten von „Dinner for One“ beobachten. Miss Sophie wiederholt ganz unbewusst jedes Jahr das gleiche Dinner. Notwendige Veränderung bleibt damit auf der Strecke. Es wird an bestimmten Vorgängen festgehalten ohne zu überlegen, ob man etwas verbessern könnte. Rituale können dagegen im Unternehmenskontext etwas sehr Gutes sein. Zum Beispiel kann eine Kaffeepause bewusst als Ritual zelebriert werden und so echten Mehrwert bieten.

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Mit Brille und Bart Folge #016

Guet Nouss! Von Knechten und Knochen

In dieser Folge schauen wir auf die Grundpositionen in der Transaktionsanalyse (z. B. Ich bin OK, du bist OK). Wir stellen Fragen rund um den Generationendialog in der Arbeitswelt, um Bogenkarriere und wie Tradition und
Organisationsentwicklung sich günstig beeinflussen können. 

Dafür haben Armin und Thomas einen besonderen Gast eingeladen: Heinz Aeschbacher, Verbandscoach der Hornusser. Hornussen, der Schweizer Traditionssport seit Gottfried Kellers Zeiten, ist eine Sportart die 1640 das erste Mal erwähnt wird. Wer denkt, dass es sich dabei bloss um ein altes Kulturgut handelt, irrt gewaltig. Mittlerweile wird er mit hochmodernem Equipment und sehr, sehr schnell gespielt. 

Der Name kommt daher, dass das Sportgerät früher aus Knochen (=Horn) hergestellt wurde. Der Sport wird bunt durchgemischt durch alle Altersklassen und Geschlechter gespielt und auch entsprechende Rollen verteilt, die der Person am besten liegen. Somit gibt es in dieser Tradition - und auch in vielen anderen - einige Bestandteile, aus denen wir auch heute noch nützliche Lehren ziehen können. Komm mit und verbinde Perspektiven!

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