Podcast: Mit Brille und Bart

Podcast: Mit Brille und Bart
Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen über Organisationsentwicklung, Führung, Transaktionsanalyse.

Mit Brille und Bart

Bist du in einer Organisation mit Veränderungsprozessen beschäftigt? Besitzt du Führungskraft oder bist du eine Führungspersönlichkeit? Bist du in der Personalentwicklung oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig oder suchst du Inspiration zu tiefgründigen und kontroversen Gedanken und Aspekten in der Organisationsentwicklung? Wir, das sind Armin Ziesemer mit Brille und Thomas Böhlefeld mit Bart. Herzlich willkommen zum Podcast mit Brille und Bart! Hier geht es tiefgründig und kontrovers über Mensch und Organisation.

Thomas Böhlefeld ist Organisationsentwickler bei kommitment. Aus seiner Ausbildung zum Berater für Organisationsentwicklung auf Basis Systemischer Transaktionsanalyse - eine psychologische Theorie der menschlichen Persönlichkeitsstruktur - lässt er immer wieder Modelle und Konzepte in unsere Aufgaben bei Kunden einfließen, um nachhaltige Wirkung zu ermöglichen.

Armin Ziesemer ist Gründer und Geschäftsführer Synop-Sys Organisationsentwicklung GmbH tätig in der CHAD-Region, Betriebsökonom, Unternehmensberater mit Schwerpunkt Transaktionsanalyse und zertifizierter Märchenerzähler .

Hier findest du alle Podcast-Folgen.

Mit Brille und Bart Folge #057

Strategisches Alignment trotz Autonomie. Hier und Jetzt. l Gast: Dennis Wagner

Schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren und dabei noch die auferlegte Strategie umsetzen, das stellt viele Unternehmen vor große Probleme. Warum? Weil die bekannten Werkzeuge und Methoden häufig nicht für die Lösung neuartiger Probleme geeignet sind.

Technischer Fortschritt, kürzere Zeitzyklen und veränderte äußere Einflüsse verlangen nach einer anderen Herangehensweise. Viele stürzen sich deshalb in eine agile Transformation, um neue Methoden zu implementieren.

Mit unserem Gast Dennis Wagner, Coach und Berater für agile Methoden, sprechen wir heute darüber, welche neuen Methoden und Werkzeuge es wirklich braucht und welche Denkmuster und Fähigkeiten bei Führungskräften und Mitarbeitern gefragt sind, um schnell, flexibel und erfolgreich handeln zu können.

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Mit Brille und Bart Folge #056

#056 - Safe Zone: Mit der Arche zu psychologischer Sicherheit I Gast: Dr. Joachim Maier

Psychologische Sicherheit ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Nur was hat sie mit der Arche zu tun? Nein, es geht hier nicht um Religion. Es geht um eine Online-Gruppenreise.

Die Qualität der Selbstorganisation von Teams wird reflektiert. Wie gut nutzen wir als Gruppe unser Potenzial? Was ist meine Kraftquelle in dem Team und was ist mein Energiefresser? An welchen Themen wollen wir gemeinsam arbeiten?

Die Arche ist eine Einladung zu dieser Reise, um die psychologische Sicherheit von Teams zu stärken und diskutierbar zu machen. 

In diesem Podcast sprechen wir mit Dr. Joachim Maier, dem Entwickler der Arche. Neben all den anderen Fragen klärt er uns auch darüber auf, was eine Safe Zone ist.

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Mit Brille und Bart Folge #055

#055 - Ich selbst: Überforderung oder Lernkante?

Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht! 
 

Das hat wohl jeder schon einmal gehört. Doch wie definieren wir das Selbst? Vor dem Blick auf sich selbst schrecken viele aus Angst zurück. Ein Zustand, der für Teamarbeiten einen verheerenden Ausgang haben kann.
 

  • Wie bringt man ein Team zusammen, damit es wie ein Uhrwerk funktioniert?
  • Wie stellt man fest, ob jemand in seiner Position überfordert ist oder an einer Lernkante steht?
  • Wie stark wird die Teamarbeit davon beeinflusst und wie kann die Geschäftsebene hier Hilfestellung leisten?
  • Ist es ratsam einem Mitarbeiter einen Personalcoach oder Psychologen zu empfehlen und wie gehen Kollegen mit so etwas um?


Außerdem unterhalten wir uns über das “Drei Welten Modell” von Bernd Schmid zur Transaktionsanalyse von Persönlichkeiten. 

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Mit Brille und Bart Folge #054

#054 - Zeitgeist Im Wandel: Das Fremde bleibt I Gast: Prof. Dr. Andreas Brenne

Kulturelle Aneignung oder Austausch?

Seit über 100 Jahren nimmt Karl May nun die Leser in seinen Geschichten schon mit in den Wilden Westen. Doch in letzter Zeit kamen seine Werke immer mehr in die Kritik der “Cultural Appropriation” und Verharmlosung von Geschehnissen. Aber stimmt das?  

Kulturelle Aneignung ist aktuell ein sehr großes Thema und teils entbrennen dabei hitzige Diskussionen. Doch wo ist die Grenze zwischen Aneignung und Austausch? Gerade letzterer wäre doch dringend nötig, um ein besseres Verständnis zwischen den Kulturen zu schaffen. Ist Entwicklung ohne gegenseitige Beeinflussung denn überhaupt möglich?

Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Andreas Brenne. Was er darüber denkt, wo er den Unterschied zwischen kultureller Aneignung und kulturellem Austausch sieht und wo er Schwierigkeiten und Chancen erkennt, erfahrt ihr im Podcast. 

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Mit Brille und Bart Folge #053

#053 - Zeit ist ... Flexibilität I Gast: Sonja Kimeswenger

Über Employer Branding im Gesundheitswesen unterhalten wir uns heute mit Sonja Kimeswenger, Verantwortliche für Personalmarketing und Employer Branding der Oberösterreichischen Gesundheitsholding GmbH.

Tatsache ist: Es gibt zu wenig Bewerber in dieser Branche. In dieser Folge fragen wir:

  • Was ist der Unterschied zwischen ihrem Vorgehen und demjenigen der Unternehmen, die händeringend neues Personal suchen?
  • Welche Mentalität wird portiert und welche Werte werden vermittelt?
  • Wie schafft sie es, mit ihrem Angebot Interessentinnen und Interessenten genau bei ihren Bedürfnissen abzuholen?

Außerdem sprechen wir über die Wichtigkeit einer offenen Kommunikation, von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und welche Zielgruppe im Gesundheitswesen heutzutage ganz hoch im Kurs ist.

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Mit Brille und Bart Folge #052

E pluribus efficacissime

Der Titel dieser Podcast-Folge ist an den Wahlspruch der Vereinigten Staaten von Amerika angelehnt: E Pluribus Unum. Aus Vielem das Eine. Aus Vielem das Wirkungsvollste zusammenstellen, um kraftvoll agieren zu können, ist die Anforderung an effektive Organisationen. 

Und funktioniert das auch in Organisationen? Wie schaffen wir es, crossfunktionale Teams und disziplinübergreifende Zusammenarbeit zu kreieren, ohne immer komplexere, filigrane, unüberschaubare Strukturen zu erschaffen?

Wie schaffen wir es, Klarheit zu gewinnen? Was brauchen wir wirklich? Was ist für uns das Wirksamste? Wo können wir Komplexität reduzieren? 

Das setzt auch für Organisation eine sehr hohe Reflexionsfähigkeit voraus.

Und das Wichtigste: Wie schaffen wir in all dem zwischenmenschlichen Miteinander? 

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Mit Brille und Bart Folge #051

Der Zweck und seine Mittel

“Der Zweck heiligt die Mittel”, heißt es. Ist also jedes Mittel recht, um einen bestimmten Nutzen zu erreichen?

Wir sprechen heute über Organisationen, die nur auf wirtschaftlichen Erfolg aus sind und alles maximieren, um wirtschaftlich zu wachsen. “Nutzenmaximierung auf Teufel komm raus” sozusagen.

Ist dieser Optimierungswahn überhaupt der richtige Weg für ein Unternehmen, um erfolgreich zu sein? Wie passt eigentlich die Transaktionsanalyse dazu?

Ist es eventuell möglich, andere Wege zu gehen? Sich vielleicht sogar auf der Beziehungsebene zu begegnen, um die Balance zwischen maximalem wirtschaftlichem Erfolg und Zwischenmenschlichem wiederherzustellen?

Außerdem geht es heute um veraltete Rituale in Verkaufs- und Bewerbungsgesprächen. Warum wird nicht viel stärker darauf geguckt, was unser Bauchgefühl sagt? 

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Mit Brille und Bart Folge #050

Retro für's Morgen

Wahnsinn. Die 50. Folge unseres Podcasts ist Tatsache! Zur Feier des Tages halten wir heute Rückschau; aber eben nicht nur - auch der Blick in die Zukunft ist stets fester Bestandteil einer Retrospektive.

Was ist uns gelungen, in welcher Folge lagen Stolpersteine im Weg? Wir staunen über unsere vielfältigen Begriffs-Kreationen und lassen Gespräche mit einigen unserer hochkarätigen Gäste Revue passieren.

Wir hatten uns ja auf die Fahne geschrieben, dass wir uns über Organisationsentwicklung, Coaching und die Transaktionsanalyse unterhalten. Was hat das Ganze gebracht?

Des Weiteren fragen wir uns: Wie schaffen wir es, künftig stärker in Kontakt mit dir, unserer Hörerin, unserem Hörer, in Kontakt zu kommen? Und: Kann man mit Podcasts eigentlich auch Geld verdienen?

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Mit Brille und Bart Folge #049

Versprochen ist versprochen - oder was?

Erinnerst du dich noch? Als Kind hast du diesen Satz auf dem Pausenhof vermutlich häufig gesagt. Oft wurde er noch mit einem Schwur-Zeichen oder klebrigen Händedruck feierlich besiegelt. Und dieses "Indianerehrenwort" wurde niemals gebrochen. Ehrensache.

Wie verhält es sich denn mit der Verbindlichkeit heutzutage? Im persönlichen Leben oder auch in Organisationen? Diesen Fragen wollen wir uns heute stellen.

  • Welche Ängste spielen beim Abgeben von Versprechen unterbewusst mit?
  • Wie stark beeinflussen uns die heutige Angebotsvielfalt oder die Social Media beim Festlegen auf eine bestimmte Sache?
  • Macht Verbindlichkeit glücklich?

Versprechen geben und Versprechen einhalten. Ein spannendes Thema, das rasch sehr persönlich werden und tief auf die Beziehungsebene gehen kann.

Außerdem unterhalten wir uns darüber, welche Rolle Reziprozität in erfolgreichen Organisationen spielt, was wir von Bonobos in Sachen Verbindlichkeit noch alles lernen können - und was viel Trinkgeld verspricht.

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Mit Brille und Bart Folge #048

Rahmen sprengen - sozial innovieren I Gast: Claudine-Sachi Münger

Immer schneller, höher, weiter, immer effizienter. Immer wachsen.

Ist das sinnvoll für uns? Ist das gut für uns Menschen? 

Macht uns das glücklich? Oder krank?

Darüber sprechen wir heute mit der Betriebswissenschaftlerin, Sozialen Innovatorin und Inhaberin der Weinstube Tanne, Claudine-Sachi Münger.

Sie setzt sich dafür ein, dass wir in diese Gesellschaft eine positive Veränderung bringen, indem wir inklusiv unterwegs sind.

In ihrem Betrieb beschäftigt sie vor allem Mitarbeitende mit Handicap, weil sie daran glaubt, dass jeder Mensch seinen Platz in der Arbeitswelt hat und sein Potenzial auch zeigen kann. 

Wie lassen sich die in den Unternehmen standardisierten Prozesse besser an neue soziale Herausforderungen anpassen?

Wie kreieren wir neue Glaubenssätze, um sich im Team effizient auf Augenhöhe zu begegnen und alle Potenziale entfalten zu können?

Es gibt viel zu diskutieren, aber das erfährst du im Podcast!

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Mit Brille und Bart Folge #047

Räume schaffen - Brücken bauen. I Gäste Dr. Nora Engelbert & Oliver Piller

Was so ein bisschen nach einem Grundkurs für Ingenieure und Ingenieurinnen klingt, steht bei uns heute für Beziehungen zwischen Menschen und Organisationen und die Notwendigkeit, dort Räume zu schaffen und Brücken zu bauen.

Dafür sprechen wir mit zwei Experten in diesem Bereich, nämlich der Kultur Anthropologin und Change Managerin Dr. Nora Engelbert und dem Mediator und Counselor Oliver Piller.

Wir fragen: Was können wir denn gemeinsam tun, um Brücken zu bauen in der Kommunikation? 

Denn häufig werden außenstehende Mediatoren oder andere in die Prozesse (oder in den Konflikt) eingreifende Personen erst gerufen, wenn “das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist” und du kommst zur Konfliktvermeidung zu spät.

Wie schafft man eine Brücke, wenn die zwei “Parteien”, also vielleicht Abteilungen, gar nicht “die gleiche Sprache” sprechen? Wie löst man die verhärteten Fronten und schafft Raum für Begegnung?

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Mit Brille und Bart Folge #046

Denk weise. I Gast: Prof. Dr. Ernst-Dieter Lantermann

Über die Weisheit des Denkens sprechen wir heute mit dem deutschen Psychologen und emeritierten Hochschullehrer Prof. Dr. Ernst-Dieter Lantermann. 

Wie kommen wir zu Bildern unserer Wirklichkeit? 

Das ist eine der Fragen, die uns heute beschäftigen wird. 

  • Wie händeln wir das mit dem Fühlen, mit dem Denken und dem Handeln?
  • Was verstehen wir unter rationalem Denken und unter Intuition? 
  • Welche Rolle spielt unsere Intuition beim Denken und bei der Entscheidungsfindung? 
  • Wie ändert sich unser Denken bei Angst oder anderen starken Emotionen?
  • Was ist der Hintergrund für Fanatismus und Radikalismus - und welche Rolle spielen dabei ihre intensiven Emotionen?

Denken. Ein mehr als spannendes Thema. 

Außerdem reden wir darüber, welche Folgen das Fehlen des leiblichen Kontaktes zur Umwelt durch zunehmende Digitalisierung auch auf Unternehmen hat.

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Mit Brille und Bart Folge #045

Stabil instabil - Am Urgrund der Organisationsgestaltung I Gast: Benjamin Wiedenmann

Agilität ist seit einiger Zeit das Schlagwort Nr. 1 in der Organisationsentwicklung.

Aber: Haben wir es mit der Agilität vielleicht bereits übertrieben?

Haben wir die Agilität derart in den Mittelpunkt gestellt, dass das eigentliche Ziel des Unternehmens dabei auf der Strecke geblieben ist?

Was ist das Ziel von Agilität? Und was eben nicht?

Welche Fehler machen manche Unternehmen bei dem Versuch, mehr Agilität in die Organisation zu bringen?

Unser Kollege Ben Wiedemann hat ein paar ganz konkrete Paradebeispiele mitgebracht, wie Agilität plötzlich völlig kontraproduktiv wird. Und erklärt an ihnen, wie man es besser machen kann, um am Ende wirtschaftlich richtig erfolgreich zu sein.

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Mit Brille und Bart Folge #044

Einfach zusammen führen l Gast: Judith Andresen

Ja, geteilte Führung ist ein weites Feld, ein spannendes Feld. 

Es ist immer wieder erfrischend zu erleben, wie es gelingt und auch immer wieder erstaunlich zu erleben, wie schwierig es sein kann, das umzusetzen. 

Heute sprechen wir darüber mit Judith Andresen. Sie ist Coach und Organisations-Entwicklerin und begleitet zusammen in ihrem Team seit fast 10 Jahren Teams und Organisationen in die echte Zusammenarbeit. 

Und darüber, wie es eine Organisation schaffen kann, dass die Summe von lauter einzelnen Menschen und deren Leistung am Ende ein Größeres wird?

  • Was heißt denn “gemeinsam führen”? 
  • Was kann ich konkret tun, damit eine Entscheidung auch getroffen wird und eben nicht dieses Führungsvakuum entsteht, wenn plötzlich nicht mehr “von oben herab” entschieden wird?
  • Wie muss eventuell auch mein Team weiterentwickelt werden, damit es fähig ist, Entscheidungen zu treffen?

Wir sprechen über die bisherigen Entscheider und deren “Glückshormon-Entzug”.

Und darüber, ob es Start-ups, die gleich mit einer neuen Führungsmethode selbstorganisiert starten, wirklich viel einfacher haben.

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Mit Brille und Bart Folge #043

Wer ist Generation arbeitsunfähig? I Gast: Alexandra Dorfinger

Der Europapark Chef Roland Mack sorgte gerade für ordentlich Medienaufmerksamkeit mit seiner Äußerung, dass er keine passenden Menschen mehr für seine offenen Stellen finde, weil sie alle eine für ihn unverständliche  Arbeitsmoral hätten. 

Denn es ist schon so, dass die Menschen der Babyboomer Generation einen anderen Treiber hatten. Der war oft monetärer Natur, weil man wirklich etwas erschaffen wollte.

Und bei Generation Y  ist es so, dass man das Geld fließen lässt. Man muss Geld nicht mehr besitzen. Und hinzu kommt, dass gerade die junge Generation ein ganz neues Selbstbewusstsein mitbringt. 

Wir fragen heute: 

Wie kann ein Generationendialog und ein Konfliktmanagement im Unternehmen zwischen Babyboomern und Generation Y gelingen?

Wir sprechen über Job Hopping, über Diversity, über Rebellen, über Widerspenstige, über Jung und Alt im Dialog und über Gänsehautmomente.

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Mit Brille und Bart Folge #042

Summerspecial: The happy valley

Summertime. Ferien. Reisen.


Auch die Reise zu sich selbst. Der Sinn des Lebens kann ja auch darin bestehen, sein Happy Valley zu entdecken.

Wo liegt dein Happy Valley?

In der Sehnsucht nach fernen Ländern, nach Abenteuer, nach dem Unbekannten? In Australien, in Südafrika oder wohin dich dein Fernweh trägt?

Oder liegt es in dem Stabilen, in der Vertrautheit des Bekannten? In alten Erinnerungen, die dich prägen: In einem altbekannten Ferienhaus, das nach Kindheit riecht? Oder in einer Zugfahrt?

Heute philosophieren wir über das Leben, das ja gewissermaßen auch eine Reise ist. 

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Mit Brille und Bart Folge #041

Der geile, heisse agile Scheiss I Gast: Axel Sonnenberg

“Buzzwords” sind laut Definition “Modewörter mit beträchtlicher Bedeutungsleere”. Eines dieser Buzzwords scheint gerade “Agilität” zu sein, denn gerade in Organisationen ist es quasi in jedem Munde.

Nur scheint jeder Mensch und jede Organisation irgendetwas anderes für sich hineinzuinterpretieren. Im Duden finden wir die Definition “von großer Beweglichkeit”. Und was das genau für den einzelnen Menschen und auch für eine Organisation bedeutet, ist wohl sehr unterschiedlich. 

Nur eines scheint sicher: ein Kern dieser Agilität ist offensichtlich Feedback, kurze Feedbacks, Schleifen, Loops, Rückkopplungen zu haben. 

  • Wie gestaltet man das Feedback konstruktiv und nutzbringend, gerade wenn es um “Brennpunkte” geht? Also so, dass Mensch und Organisation auf diesen Stimulus reagieren und davon profitieren kann?
  • Wie häufig ist das Einholen von Feedback nötig, damit diese Agilität entstehen kann (oder erhalten bleibt)?
  • Was machen wir in einer agilen Kultur anders?
  • Wie können wir die Zukunft gestalten mit einer eigenen Fehlerkultur?

Und darüber unterhalten wir uns heute.

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Mit Brille und Bart Folge #040

Ich komm klar! Die Krux mit der Selbstwirksamkeit I Gast: Reinhild Steins

Wenn irgendwo in einer Organisation ein Schmerzpunkt (z.B. eine Notsituation) entsteht, dann muss aus diesem Grund etwas geändert werden, um diese Situation zu verbessern.

Wie sieht das bei einem einzelnen Menschen aus? Wie lange sagt man “ok, ich komm schon klar”?
Und wann ist der Punkt gekommen, an dem ich wachsen möchte? Mir meine blinden Flecken anschaue? Um dann neue Lebenserfahrungen machen zu können und wirklich weiterzukommen?

Wieviel Selbstreflexion braucht es, um sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht mehr ferngesteuert zu fühlen?

Wie bringe ich mich auch in schwierigen Situationen in eine erwachsene Position, um Dinge aus einer starken Haltung heraus zu betrachten und dadurch durchdacht handeln zu können?

Und jetzt schließen wir den Kreis: was bringt diese individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Organisation? Also was ist, wenn ich auf einmal Menschen in einem Unternehmen habe, die wirklich aus ihrem vollen Potenzial schöpfen können?

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Mit Brille und Bart Folge #039

Transaktionsanalyse: Fels in der Brandung? I Gast: Thomas Wehrs

Was ist die Transaktionsanalyse überhaupt? Was kann ich damit machen? 

Was hat die Transaktionsanalyse in der Gesellschaft für eine Bedeutung und was bringt sie individuell? 

Im 20. Jahrhundert sind die Menschen eingestellt worden aufgrund ihrer fachlichen Fähigkeiten und gekündigt worden aufgrund ihrer Persönlichkeiten (oder aufgrund der Zwistigkeiten, die man miteinander hatte). 

Im 21. Jahrhundert - und diesen Wechsel erleben wir gerade spürbar - werden die Menschen aufgrund ihrer Softskills beschäftigt. 

Das bedeutet, man versteht auch in großen Organisationen mittlerweile, dass die beste Wahl bei Neubesetzungen diejenige Person ist, die perfekt ins Team passt. Aufgrund ihrer Einstellung, ihrer Persönlichkeit oder auch in ihrer Diversität. 

Die nötigen Kompetenzen und das Fachliche ist dann schnell gelernt. 

Inwieweit kann die Transaktionsanalyse unterstützen, die passende Person aus den Bewerbern herauszufiltern?

Was kann die Transaktionsanalyse leisten, um in diesen unsicheren, komplexen und vielfältigen Zeiten, die wir ja alle durchleben, ein “Fels in der Brandung” zu sein?

Stabilität und Sicherheit zu bringen?

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Mit Brille und Bart Folge #038

Inklusion: gemeinsam schaffen I Gast: Louis Amport

Louis Amport aus der Schweiz ist Fachperson zum Thema Inklusion und Mobilitätseinschränkung.

Wir stellen ihm die Frage: Was ist Inklusion? Wie kann man diesen doch sehr komplexen Begriff greifbarer, erlebbarer machen? Also wirklich den Menschen so näher bringen, dass er verstanden wird?

Louis hat dafür eine Lösung gefunden, denn wenn er Schulungen durchführt, geht es bei ihm praktisch zu:
Seine Auftraggeber konnten sich beispielsweise schon selbst in einen Rollstuhl setzen. Oder auch eine Blindenbrillen anziehen und durch ihren Laden wandern.

So gelingt es schnell, Konzepte zu entwickeln, die die Inklusion von Menschen mit augenscheinlichen körperlichen Einschränkungen ermöglicht und ihnen das Leben ein Stück weit komfortabler und “normaler” macht.

Aber was ist mit nicht so offensichtlichen Einschränkungen? Wo beginnt ein Handicap und wo hört es auf? Und wenn dann Inklusion einmal in Angriff genommen wird, wann ist sie dann erfolgreich?

Diese Themen diskutieren wir in unserer heutigen Podcast-Folge.

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Mit Brille und Bart Folge #037

Das Dritte suchen - Kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten | Gast: Anna Fuchs

Heute wird es bunt. Denn wir sprechen mit Anna Fuchs, die gerade ein Buch mit dem Titel “Transkulturelle Herausforderungen meistern, Missverständnisse klären und Kompetenzen stärken” geschrieben hat, und herausgegeben wird von einem der großen Meister der Kommunikationspsychologie: Professor Friedemann Schulz von Thun. 

Wir sprechen darüber, welchen Einfluss unsere Kultur auf das gelingende Miteinander hat. Und wie aus zwei oder mehreren unterschiedlichen Kulturen vielleicht etwas Drittes entstehen kann, etwas Gemeinsames. 

Reicht es aus, ein wenig mehr “open minded” zu sein? Oder braucht es mehr dazu, wenn die Spirits der unterschiedlichen Kulturen aufeinandertreffen?

Wie gelingt es, dass Menschen verständnisvoller miteinander umgehen und friedliebender ihr Miteinander gestalten lernen? 

Wie kann es gelingen, dass Menschen wirklich in der Lage sind, das Verhalten von anderen als gleichwertig und genauso fair neben sich stehen zu lassen?

All diesen Fragen und noch weiteren gehen Thomas Böhlefeld und Armin Ziesmer in diesem spannenden Austausch mit Anna Fuchs auf den Grund. 

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Mit Brille und Bart Folge #036

Beruf leben: Traum und Wirklichkeit?

Was meint New Work genau? Und wie kann es in einem bestehenden Unternehmen integriert, umgesetzt und gelebt werden?

Da reicht es ja nicht, den berühmten Tischkicker aufzubauen, den Mitarbeitenden eine Kaffeemaschine zur Verfügung zu stellen oder die Büroräume frisch zu streichen.

Wie schaffe ich es, dass für die Mitarbeitenden des Unternehmens so etwas wie unternehmerisches Denken das neue Normal wird? Und sie immer wieder die Ärmel hochkrempeln, um diese berühmte Extrameile für’s Unternehmen zu gehen?

Wie schaffe ich es, das Gleichgewicht zwischen dem Arbeitsbedarf des Unternehmens und den persönlichen Bedürfnissen des Menschen hinzubekommen?

Auf alle diese Fragen gehen Thomas Böhlefeld und Armin Ziesmer in dieser Folge ein. 

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Mit Brille und Bart Folge #035

Lernen: miteinander, voneinander, füreinander

“In Zeiten des Wandels werden die Lernenden die Erben der Erde sein, während die Gelehrten wunderbar dafür gerüstet sind, mit einer Welt umzugehen, die gar nicht mehr existiert.” (Eric Hoffer)

Ja, heute sind wir mittendrin in den Zeiten des Wandels. 

Wie gehen wir damit um? Und wie geht eine Organisation damit um?

Wie wäre es denn, wenn so eine Organisation eine lernende Organisation wäre? Was heißt überhaupt “lernende Organisation”? Was bedeutet das für die Menschen darin?

Wie kann man die vielen Beteiligten zum andauernden lernen zu motivieren? Gibt es da keine Widerstände? Und wenn ja: Wie kannst du damit umgehen, um anpassungsfähig zu bleiben und dich weiterzuentwickeln als Organisation?

Denn eines ist sicher:

Diejenigen, die denken, dass Lernen für sie beendet ist, werden erkennen, dass sie völlig lost sind, sobald sich die Situation ändert. Die Evolution wartet nicht auf dich.

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Mit Brille und Bart Folge #034

Nicht geschimpft - genug gelobt? I Gast: Martin "Tinu" Studer

Die Suche nach Lob, Liebe, Anerkennung und Aufmerksamkeit: ein Thema, mit dem wir uns auch im Erwachsenenalter auseinandersetzen.  

Aber wie ist das, wenn Macht ausgeübt wird und vielleicht sogar mehr geschimpft wird als gelobt? Man eben wenig Anerkennung erhält im Beruf?

Viele versuchen, diese Suche nach nach Lob, Liebe, Anerkennung, Aufmerksamkeit und vor allem nach Zugehörigkeit auszugleichen, zum Beispiel im Umkreis von Fanclubs, wenn das die Arbeitsstelle nicht leisten kann. 

Andere wählen den Weg der qualifizierten Selbstausbeutung: sie tun als Selbständige oder auch in Organisationen sehr viel dafür, um endlich ihre Anerkennung zu erhalten und beuten sich auf diesem Wege selbst aus. Derart hochleistungsgetriebe Menschen machen sich gerne unersetzbar. Und ich sag mal so: Der Friedhof ist voller unersetzbare Leute...

Außerdem schauen wir noch in die Transaktionsanalyse: was sagt die zum Thema nicht geschimpft, genug gelobt und qualifizierte Selbstausbeutung? 

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Mit Brille und Bart Folge #033

Schwärmen für eine bessere Organisation l Gast: Dr. Johannes Mainusch

Die meisten Firmen sind ähnlich einer Pyramide strukturiert und hierarchisch organisiert. Sprich: oben sagt ein Chef etwas an und unten wird es ausgeführt - und dazwischen gibt es die Kommunikationskette. 

Aber was ist eine bessere Art der Organisation? Wie kann man es beispielsweise demokratischer machen? Wie kann man verhindern, dass kleine Startups eine große, jahrzehntelang gewachsene Organisation überrollt?

Gerade bei diesem Punkt ist der Aspekt einer lernenden Organisation zentral in der heutigen Zeit, also dass man auf Informationen schnell reagiert und Informationen durch gute Kommunikation entsprechend im Unternehmen verteilt. Und damit beweglicher wird. 

Im heutigen Podcast sprechen wir über Schwarmintelligenz und darüber, wie ein modernes Organisationsmodell aussehen kann.

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Mit Brille und Bart Folge #032

Sofortness: Zeit der Quengelware?

Sofortness, ein Kunstbegriff, der besagt: Ja, ich will sofort bedient werden. Oder in den Medien: Ich will sofort meine Informationen erhalten. 

Ist das jetzt das neue, das nächste Service-Level oder nur die neue Ungeduld?

Digitale Ungeduld. Diese drastische Verkürzung der Zeitspanne zwischen Bedürfnissen und Befriedigung… 

Das ist so ein bisschen wie mit einem Kind in der in der Warteschlange vor der Kasse. Es bekommt einen Impuls und hat ein Bedürfnis, das dann sofort befriedigt werden muss. 

Und es ist egal, ob das in einem Körper eines Kindes stattfindet oder in dem eines Erwachsenen. 

Die Frage ist: Ist das in Zeiten von “Plug and Play” bereits eine Kultur geworden oder ist es einfach eine Zeiterscheinung? 

Bei welcher Gelegenheit macht diese direkte Bedürfnisbefriedigung Sinn - und wann wäre ein wenig Geduld beim Warten auf die Wunscherfüllung angebrachter? 

Und: Inwieweit ist das in der Führungsarbeit ein Thema? 

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Mit Brille und Bart Folge #031

HR. Macht. Wirkung. | Gast: Manuela Lüthi

Was macht eine gute HR aus?

Also: Wie bringe ich bei Neubesetzung einer Stelle eine wertvolle Diversität in Unternehmen? - Um die in Organisationen beliebte altgewohnte Monokultur in Teams entgegenzuwirken, die automatisch entsteht, wenn derjenige Stellenbewerber gewählt wird, der/die dem Persönlichkeitsprofil des Vorgesetzten am meisten entspricht.

Und wie ist die ideale Position der HR? Aus der Mitarbeiter/in-Sicht ist es gerne so “naja, die vertreten die Interessen der Geschäftsführung”. Und aus der Sicht der Führungskräfte ist es häufig so, dass die HR wahrgenommen werden als “die vertreten die Interessen der Mitarbeitenden”. 

Wie positioniere ich die HR also ideal, um ein produktives Arbeitsklima zu schaffen?

Wie schaffe ich das bei kleinen Unternehmen bis 100 Mitarbeitende? Und wo liegen die Herausforderungen in großen Unternehmen? Wie kann ich Financial Capital und Human Capital ideal verbinden? Ohne eine Machtballung zu initiieren?

Welche Fähigkeiten benötigt eine gute HR?
 

Das und vieles mehr klären wir in der heutigen Episode.

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Mit Brille und Bart Folge #030

Ich mach mal nach Hausverstand | Gast Adrian Dätwyler

Der “Hausverstand”, ein Begriff, den wir vielleicht vorab klären müssen, um ihn dann in Organisationen dienlich einsetzen zu können. 

Gemeint ist damit etwas ganz Pragmatisches. Aber eben nicht auf der Ebene des Einzelnen, das wäre der gesunde Menschenverstand. Sondern dessen Äquivalent im organisatorischen Kontext.

Also: Wie kann ich einfach durch Kommunikation und gemeinsames Nachdenken zu viel besseren Lösungen kommen als den alten? 

Welche Regeln oder Organisationsanweisungen können wir ändern, weil sie nicht mehr zeitgemäß sind, um nicht in unseren eigenen, alten, gewachsenen Regelwerken gefangen zu sein? 

Was liegt auf der Hand? Welches ist letztendlich das Handeln, das am wirkungsvollsten zahlt oder das am besten akzeptiert wird? 

Wie der gesunde Hausverstand in der Organisationsentwicklung nutzbringend eingesetzt werden kann und welche Auswirkungen die “New Work”- Methoden auf ein Unternehmen haben, das hört ihr im heutigen Podcast.

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Mit Brille und Bart Folge #029

Swissbarcamps: Professing Crafting

Falls du dich fragst: “Was ist ein Barcamp?”, möchten wir dir hier gleich zu Beginn dieses wundervolle Format vorstellen: 

Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt werden.

Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der offenen Diskussion.

Die erste Veranstaltung dieser Art fand jetzt in Zofingen statt. Das übergeordnete Thema: “Profession Crafting” und Fragen wie:

  • Wie kann ich mein Leben gestalten? 
  • Was gibt es für Möglichkeiten und wie gehe ich damit um? 
  • Insbesondere auch im Arbeitsleben, im neuen Arbeitsleben? 
  • Wie gehe ich in die Zukunft? 
  • Was will ich in meiner Arbeitswelt leben und gestalten? 

Aber auch viele verwandte Themen wurden diskutiert und weiterentwickelt.

Frei nach Goethes Osterspaziergang “Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein” wurde ein Raum auch geschaffen, in dem Menschen sich als Menschen und eben nicht mit Visitenkarte oder mit Titel begegnen. 

Ein spannender Austausch, von dem du sicherlich einiges mitnehmen kannst.

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Mit Brille und Bart Folge #028

Man muss es sich anders einbilden | Gast Martin Seibst

Das Bild des Mannes als Archetypus des tapferen Helden - ist das noch zeitgemäß? Oder anders ausgedrückt: Mann-Sein, Männlichkeit, was bedeutet das in der heutigen Zeit?

Was hat sich verändert an der Rolle des Mannes - oder was verändert sich gerade? 

Ein Veränderungsweg ist ein sehr bewusster, aber ein Großteil unseres Verhaltens, vielleicht 95% oder sogar mehr, findet unterbewusst statt. 

Das sind Routinen, die völlig automatisch ablaufen, wie beim Autofahren. Im Verhalten findet eine Automatisierung statt.


Das bedeutet, wenn wir in die Veränderungsarbeit gehen, müssen wir genau diese unbewussten Abläufe bewusst machen. Die männlichen Muster, das typische Männerbild und was Männer sich eben so einbilden…
 

Mann-Sein, Männlichkeit, neue Männerrollen, neue Führungsrollen als Männer und die neue Beziehung zu Frauen, das sind die Themen in unserer heutigen Episode.  Wie singt Herbert Grönemeyer so schön: “Wann ist ein Mann ein Mann?”...

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Mit Brille und Bart Folge #027

Die ersten 3 magischen Minuten  | Gast Yvo Wüest

“Didaktische Reduktion” - was für ein toller Titel für ein Buch. Falls du dich fragst: Was verbirgt sich dahinter? 
Hier gleich die Antwort: Didaktische Reduktion ist die Fähigkeit, der Stofffülle zu begegnen, Komplexität zu bearbeiten. Und das neue Buch von Yvo Wüest richtet sich an Leute, die in der Erwachsenenbildung arbeiten und auch Gruppen moderieren. 

Wenn wir in Sachen didaktische Reduktion unterwegs sind, welche Bedeutung haben “die ersten drei magischen Minuten” und wie nutzen wir diesen ersten Kontakt zu unseren Teilnehmenden?


Welche Dinge wären es wert, schon im Vorfeld geklärt zu werden? Also: welche Informationen wären nützlich, um einen intensiven Dialog auf Augenhöhe entstehen zu lassen, und um letztlich eine für Alle gelungene Veranstaltung hinzubekommen?


Und was sollten wir in unserer Fortbildungsveranstaltung unbedingt tun, damit der Autor unsere Veranstaltung nicht mit einer Tatort-Sendung vergleicht?
Viele Fragen - und auf alle findet ihr die Antwort in dieser Podcast-Episode.

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Mit Brille und Bart Folge #026

I become professional

Identität: ein großes Thema, auch in der Transaktionsanalyse. Oder um es mal anders zu formulieren: es ist nicht ganz einfach zu sagen, wer man ist.


Früher war es sowohl beruflich wie privat einfach: warst du der Sohn des Bäckers, dann wirst du Bäcker. Der Sohn des Müllers wird automatisch Müller und so weiter. Früher wurde Identität verstanden als eine festgelegte Rolle. 

Und irgendwann kommt so ein Prince oder eine Madonna, die sich einfach immer wieder selbst neu erfinden. Prince legte seinen Namen ab. Und Madonna hat sich plötzlich mal MDMA genannt. 

Diese multiple selbstreflexive Persönlichkeitsgestaltung, das hätte man sich ja früher gar nicht so getraut. Oder es war gesellschaftlich nicht akzeptiert.

Uns beschäftigt heute die Frage: Was ist Identität eigentlich? 

Identität ist nichts. Ist flüssig. Ist luftig. Nichts Festes. Wir sind am Schluss nicht mehr als die Geschichten, die wir von uns zu erzählen wissen. 

Was innere Sinnkrisen mit uns und unserer Identität machen und welche Anlässe letztlich dazu führen, dass ich meine Identität anpasse oder inwieweit sich die gesamte Identitätsstruktur verschiebt, das hörst du in der heutigen Folge.

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Mit Brille und Bart Folge - Sonderfolge

#mir - Sonderfolge für den Frieden

 Wir nehmen die aktuellen Ereignisse in Europa zum Anlass, eine etwas andere Podcast-Folge zu machen, und die trägt das russische Wort für Frieden im Titel, nämlich “mir”.

Diesen Krieg in der Ukraine mit transaktionsanalytischen Modellen zu analysieren, wäre reine Spekulation, dafür sind wir viel zu weit weg und das wird der Situation in keinster Weise gerecht.

Aber wir können mitfühlen. 

  • Wie können wir von hier aus helfen?
  • Wie kann man eine friedliche Lösung finden?
  • Wie geht es den Frauen und Kindern, die geflüchtet sind und die ihre Männer zurücklassen mussten?
  • Was macht das mit den Menschen, die bereits vor 80 Jahren einen Krieg erlebt haben? 

Es geht uns um Menschen und den Frieden unter den Menschen und auch um die Menschlichkeit. 

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Mit Brille und Bart Folge #025

From the bubble

Unternehmen gestalten heißt eine Organisation zu gestalten. Das ist ein sehr kreativer Prozess, über den sich beliebig philosophieren lässt. Darum ist heute Anke Nehrenberg, Gründerin von kommitment unser Gast im Podcast: sie hat mit Studierenden eine Forschungsprojekt dazu gemacht, welche alternativen Organisationsformen es gibt, um Organisationen zu gestalten.

Also konkret: Wie müssen sich Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle und natürlich auch ihre Organisationsstruktur ändern, wenn sich der Markt verändert? In Sachen Digitalisierung beispielsweise. Was muss sich im Unternehmen tun, um weiterhin erfolgreich zu sein? Dazu hat Anke im Jahr mit 2019 gemeinsam mit den Studierenden Unternehmen interviewt und sie gebeten, ihre Organisation auf ein Stück Papier zu bringen. Das Ergebnis waren organische Formen, die nichts mehr von der althergebrachten hierarchischen Pyramidenstruktur zu tun hatten, sondern eher Bubbles glichen. Und das zeigt eigentlich, dass Organisationen mehr fluide werden.

Wenn ihr mehr hören wollt, wie neue Organisationsformen entstehen können, welche mutige Entscheidung der Hauptgeschäftsführer einer Industrie- und Handelskammer getroffen hat, dann hört unbedingt rein.

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Mit Brille und Bart Folge #024

Und ich beweg mich doch!

Wie kann man Menschen motivieren? Und wie kommt man dann aus der Motivation ins Tun? 
Dazu sagte Karl Valentin einmal: “Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.”

Ein interessantes Thema, dem wir uns in dieser Episode widmen: in dieser geht es darum, wie ich zum Beispiel die Moving Motivator Cards in Unternehmen einsetzen kann, um herauszufinden, was meine Mitarbeitenden motiviert - außerhalb der üblichen Anreize wie ein höheres Gehalt oder ein paar Tage mehr Urlaub.

Wie kann ich beispielsweise Job Crafting, also die Gestaltung seines Berufsfeldes oder Aufgabengebietes als Methode einbeziehen und damit einen intrinsischen, also inneren Antrieb als Win-Win für alle nutzen, der daraus entsteht?
Welche intrinsischen Motivationen gibt es noch? Dazu schauen wir auf Anita English und ihre 3 Göttinnen des Antriebs. 

Und wie groß ist überhaupt der “Circle of Control”? Also der Bereich, den wir - sei es nun als Unternehmer:innen oder als Mitarbeitende:r - selbst kontrollieren und somit auch beeinflussen können? 

Wenn du mehr erfahren willst über intrinsische Motivationen und darüber, wie man sie sinnvoll im Unternehmen zugunsten aller einsetzt, hör ein.

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mit brille und bart folge 001 #001 - Ist doch kein Kindergarten hier!?

Mit Brille und Bart Folge #023

Transaktionsanalyse - was ist das eigentlich?

Kennzeichnend für die Transaktionsanalyse ist ihr Menschenbild: es ist sehr entwicklungs-optimistisch. Es hat einen Anspruch, Realität gemeinsam zu gestalten.vEs geht nicht um Utopien oder ein Menschenbild, das fernab von Realität liegt.

Die Grundüberzeugungen in der Transaktionsanalyse ist: wir gehen davon aus, dass die Menschen in Ordnung sind. Ein Verhalten eines Einzelnen kann zwar kritisiert werden, aber der Mensch an sich ist ok. Es ist nicht immer ganz einfach zu verstehen, dass ein Mensch auch würdevoll ist, wenn (s)ein Verhalten kritisiert wird. Dass er in Ordnung ist, einfach gesagt. Und dass der Mensch dann eben auch die Fähigkeit hat, selbst zu denken und sich zu entwickeln. Die Transaktionsanalyse lässt eben auch die Entwicklung der Menschen zu.

Hört rein und lasst euch inspirieren zu Kommunikation auf Augenhöhe und in einer lebendigen Beziehungsgestaltung.

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mit brille und bart folge 001 #001 - Ist doch kein Kindergarten hier!?

Mit Brille und Bart Folge #021

Games People Play

Dass das gleichnamige Buch von Eric Berne derart erfolgreich wurde, hat es wohl auch der Fantasie der Menschen zu verdanken, die seinen Titel als Anleitung für sexuelle Spiele deuteten… ; )
Lustige Geschichte. 

Dabei geht es in “Games People Play” um Konflikte zwischen Menschen. Konflikte, die sich auf immer die gleiche Weise wiederholen. Wie ein Spiel.

Du kennst das vielleicht auch aus persönlichen Erlebnissen:

Irgendjemand wirft einen Köder aus und lädt zu einem Spiel ein. Und dann gibt es jemanden, der an den Köder anbeißt. Ein typisches Beispiel ist der berühmte “rote” Knopf, bei dem manche Menschen wissen, wie sie ihn nur drücken müssen, damit der andere auf immer gleiche Art und Weise reagiert.  Es ist immer der gleiche Knopf mit immer der gleichen Reaktion. Boom!

Es gibt natürlich auch feine Spiele, wie beispielsweise in einem Flirt auf der privaten Ebene. Oder auch sehr subtile Spiele, die bis hin zur Selbst- oder Fremdschädigung führen können, oder gar bis zum Suizid oder bis zur Gefängnisstrafe…

Wenn du erfahren willst, welche Bedürfnisse hinter diesen Spielen stecken, wie diese unbewussten Spiele dazu dienen, deinen eigenen, als Kind selbst entworfenen Lebensplan zu erfüllen und wie du sie entlarvst - das hörst du in dieser Folge.

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mit brille und bart folge 001 #001 - Ist doch kein Kindergarten hier!?

Mit Brille und Bart Folge #020

I see your true colors

Das “bunte” Lied von Cyndi Lauper erzählt von den “wahren Farben” eines Menschen. Seiner und ihrer Einzigartigkeit. Und das zu erkennen.

Darum geht es auch in einer Führungsposition. Man muss versuchen, die Stärken seiner Mitarbeitenden zu erkennen.
Man versucht herauszufinden, was diese Menschen wirklich möchten, um die beste Version ihrer selbst aus ihnen herauszukitzeln. Sind sie zufrieden mit dem, was sie tun, oder haben sie ganz andere Ziele?
Man versucht, ihre “wahren Farben” zu erkennen.

Das ist nicht immer einfach. Ein reales Beispiel: Ein Aufgabenträger war aus der Organisation ausgeschieden, freiwillig. Aber wer sollte ihn ersetzen? … In einer solchen Situation die echten Diamanten im Unternehmen zu
finden, um eben nicht - wie in früheren Zeiten - einfach den oder die beste Sachbearbeiter/in zu wählen, damit der Laden irgendwie läuft, ist eine Herausforderung für jede Führungskraft.

Wie du Menschen mit echter Führungsqualität findest, die ihre Qualitäten und Ressourcen in dieser Rolle dann voll entfalten, hörst du im Podcast. Hör einfach rein, es lohnt sich!

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mit brille und bart folge 001 #001 - Ist doch kein Kindergarten hier!?

Mit Brille und Bart Folge #019

Scotty, beam me up!

Vom Kuddelmuddel zum interstellaren Frieden - oder was du von Star Trek für deine Projektorganisation lernen kannst.

Ja, wir wissen... es klingt ein bisschen verrückt, aber Projektmanagement in Unternehmen und Star Trek liegen nicht Lichtjahre voneinander entfernt. Obwohl man es vielleicht zunächst vermuten würde.Doch im Grunde genommen ist Star Trek ein wunderschönes Beispiel für Miteinander, Symbiosen und das Gelingen (oder Misslingen) von Missionen in Unternehmen. Denn es geht in Star Trek um ein großes Projekt: den interstellaren Frieden.

Aber hierfür müssen alle an einem Strang ziehen - und das gelingt nicht immer. Ein Paradebeispiel für Projektorganisation in Unternehmen… findest du nicht auch?

Es geht um Vertrauen in Beziehungen, sowohl bei der Arbeit, im organisatorischen Umfeld als auch im Privaten. Und wo dieses Vertrauen eben im Zweifel nicht da ist und die negativen Auswirkungen daraus.

Wenn man beispielsweise in Projekten mit unterschiedlichen Projektpartnern unterwegs ist und möglicherweise einen Dienstleister braucht, der irgendwie Software herstellt und zusätzlich ein Kunde dabei ist, läuft man Gefahr, dass ein riesiges Kuddelmuddel an Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten entsteht -  und somit die gesamte Organisation sich nicht mehr als gemeinsames Projektteam versteht.

Weil nicht mehr klar ist: Wer ist wofür zuständig? Wer hat welche Rolle?

Das mündet dann in Konflikten, wie ja auch bei Captain Kirk mit den Borgs oder mit anderen Völkern des planetarischen Raums.

Welche Symbiosen in Unternehmen wie auch bei Star Trek Sinn machen und welche wirklich schädlich sind, das hört ihr hier im
Podcast.

In dem Sinne: “Beam me up, Scottie.”

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Mit Brille und Bart Folge #018

Dreh dich nicht um, der Plumpsack geht um...

Was dieses alte Kinderspiel mit heutiger Unternehmensorganisation zu tun hat, das erfährst du in dieser Episode.

Zunächst - falls du das Kinderlied nicht (mehr) kennst - hier der restliche Text: “…wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel voll gemacht.”

“Kriegt den Buckel voll gemacht”, das klingt schon etwas gewalttätig. Doch auch in Organisationen kommt es immer wieder mal zu Gewalt und zu harten Auseinandersetzungen.

Dieses Bild aus dem Spiel lässt sich erstaunlich gut auch in klassische oder traditionelle Organisationen, aber auch in moderne Organisationen übertragen. Häufig stellen wir fest, dass es so etwas wie einen “Plumpsack” gibt. Das ist möglicherweise eine Verantwortung für irgendwas, die übernommen werden soll. Und jede:r versucht, diesen Plumpsack nicht zu bekommen, sondern weiterzuschieben. Oder ihn jemand anders unterzujubeln. Oder Wege zu finden und Argumente zu finden, warum die Verantwortung jetzt genau nicht bei ihm oder ihr liegt…

Das ist ein Verhalten, das Unternehmen schwächt. Logischerweise: wenn ich die ganze Zeit etwas hin und her schiebe, dann führt das zu Reibungsverlusten. Und es dauert es auch. Und letztlich führt es zu Auseinandersetzungen. Und damit ist dem Entstehen destruktiver Machtspiele im Unternehmen Tür und Tor geöffnet…

Wie’s weitergeht, erfährst du im Podcast. Und außerdem erfährst du, was wir für eine der nächsten Folgen zum Thema Unternehmensorganisation noch planen.

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Mit Brille und Bart Folge #017

Manchmal dauert's etwas länger...

Am 19. Januar vor genau 16 Jahren, ist die NASA Raumsonde New Horizons ins Weltall geschossen worden mit der Aufgabe, den Zwergplaneten Pluto zu besuchen. Sie hat neuneinhalb Jahre gebraucht, um dort anzukommen. Eine lange Zeit… Aber was hat das mit unserem Thema zu tun?

Auch wir Menschen brauchen manchmal etwas länger, um neue Horizonte zu entdecken. In uns. Um unsere Persönlichkeit, unsere Beziehungsfähigkeit - und somit auch unsere Führungsqualitäten dahin zu entwickeln, wo wir gerne wären oder wie es optimal für unser Unternehmen ist.
Wir wollen im Coaching- und Beratungsverständnis nicht Archäologie betreiben und lange in der Vergangenheit graben, sondern nur verstehen: “Wie kann ich im Hier und Jetzt geeigneter und passender handeln im jeweiligen Kontext, in dem ich mich befinde?”

Dafür braucht es nicht immer gleich eine lange Therapie. Oft reicht es, das Ganze mal aus der Vogelperspektive durch die “psychologische Brille” zu betrachten. Eine solche “Psychologische Brille” stellen wir euch in dieser Folge vor: die Bindungstheorie mit ihren vier Bindungstypen. Denn neue Beziehungen sind eine echte Bereicherung für jedes Leben und eröffnen eben auch neue Horizonte…

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Mit Brille und Bart Folge #016

Guet Nouss! Von Knechten und Knochen

In dieser Folge schauen wir auf die Grundpositionen in der Transaktionsanalyse (z. B. Ich bin OK, du bist OK). Wir stellen Fragen rund um den Generationendialog in der Arbeitswelt, um Bogenkarriere und wie Tradition und
Organisationsentwicklung sich günstig beeinflussen können. 

Dafür haben Armin und Thomas einen besonderen Gast eingeladen: Heinz Aeschbacher, Verbandscoach der Hornusser. Hornussen, der Schweizer Traditionssport seit Gottfried Kellers Zeiten, ist eine Sportart die 1640 das erste Mal erwähnt wird. Wer denkt, dass es sich dabei bloss um ein altes Kulturgut handelt, irrt gewaltig. Mittlerweile wird er mit hochmodernem Equipment und sehr, sehr schnell gespielt. 

Der Name kommt daher, dass das Sportgerät früher aus Knochen (=Horn) hergestellt wurde. Der Sport wird bunt durchgemischt durch alle Altersklassen und Geschlechter gespielt und auch entsprechende Rollen verteilt, die der Person am besten liegen. Somit gibt es in dieser Tradition - und auch in vielen anderen - einige Bestandteile, aus denen wir auch heute noch nützliche Lehren ziehen können. Komm mit und verbinde Perspektiven!

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Mit Brille und Bart Folge #015

Same procedure as every year

Diese erste Folge im neuen Jahr 2022 nimmt sich den Silvesterklassiker „Dinner for One“ zum Thema. Insbesondere geht es um das berühmte Zitat: "Same procedure as every year".

„Dinner for one“ im Fernsehen anzuschauen gehört für viele Menschen zur Tradition an Silvester. Für diese ganz bewussten Vorgänge gibt es in der Transaktionsanalyse den Begriff der Rituale. Rituale werden bewusst wiederholt. Diese stehen im Gegensatz zu den Gewohnheiten, welche unbewusst ausgeführt werden. Dieses Beibehalten von alten Gewohnheiten kann man bei den Protagonisten von „Dinner for One“ beobachten. Miss Sophie wiederholt ganz unbewusst jedes Jahr das gleiche Dinner. Notwendige Veränderung bleibt damit auf der Strecke. Es wird an bestimmten Vorgängen festgehalten ohne zu überlegen, ob man etwas verbessern könnte. Rituale können dagegen im Unternehmenskontext etwas sehr Gutes sein. Zum Beispiel kann eine Kaffeepause bewusst als Ritual zelebriert werden und so echten Mehrwert bieten.

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Mit Brille und Bart Folge #014

Xmas Special: Träume sind Räume

Armin und Thomas reden darüber, wie sich im Coaching oder auch im organisationalen Kontext Träume als Räume nutzen lassen. Wenn Menschen in Organisationen oder auch im privaten Umfeld träumen, wird das oft mit Desinteresse gleichgesetzt und negativ bewertet. Dabei ist Träumen ein kreativer Prozess und Organisationen täten gut daran, diese in der  Organisationsentwicklung zuzulassen und zu nutzen.

Träume können auch für die Entwicklung der Persönlichkeit der/s Einzelne:n in Coaching sehr zielführend sein. Zum Beispiel können Träume aus der Kindheit analysiert werden, um sich seiner eigenen Ziele wieder bewusster zu werden. Aber auch das freie Träumen ohne Barrieren und Einschränkungen der Wirklichkeit können wertvolle Visionen hervorbringen. Träume können genutzt werden, um neue Sichtweisen auf alte Probleme zu erhalten und sind ein wertvolles Instrument in der Organisationsentwicklung.

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Mit Brille und Bart Folge #013

The devil made me do it...

Die "unglückliche" 13. Folge beschäftigt sich mit dem Teufel, bzw. mit dem Krampus, der in den Adventstagen im Brauchtum auftaucht.

Es geht dabei aber nicht nur um die Mythologie, sondern auch um  die sogenannten "Hidden Agendas" (versteckte Transaktionen), ein Konzept der Transaktionsanalyse. Der Teufel ist eine Figur, die in Märchen und Sagen oft über den Tisch gezogen und ausgetrickst wird. In der Transaktionsanalyse kommt das bei Verträgen, die nicht auf Augenhöhe geschlossen werden, ebenso vor.

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Mit Brille und Bart Folge #012

It's inside of my head...

Wenn sich zwei Menschen begegnen, begegnen sich zwei Universen.

In dieser Folge geht es um das transaktionsanalytische Konzept des Bezugsrahmens. Die Situation, in der sich eine Person momentan befindet, hängt ganz von ihrer persönlichen Wahrnehmung ab. Der Bezugsrahmen gibt uns ein Schema, um die Welt um uns herum zu definieren. Simpel gesagt ist der Bezugsrahmen die Realität, in der eine Person lebt. Der eigene Bezugsrahmen muss sich nicht mit dem anderer Personen decken. Er ist gewissermaßen eine persönliche Brille durch die man die Welt sieht. Den eigenen Bezugsrahmen zu ändern kann man als Königsdisziplin der Persönlichkeitsentwicklung werten.

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Mit Brille und Bart Folge #011

Mal eben zwischendurch ein Podcast...

 In dieser Folge geht es um die Gestaltung von Lebenszeit.

Für Thomas und Armin fühlt es sich so an, als würden sie diese Folge nur nebenbei aufnehmen, daher auch der Titel "Mal eben zwischendurch ein Podcast". Thomas befindet sich auf einer Reise und in ungewohnter Umgebung und Armin ist wegen eines Schadens an seinem Auto der ganze Tagesablauf durcheinandergekommen. 

Aber Thomas und Armin legen sich ihre Zeit so, dass die Podcast-Aufnahmen - die zu einem Ritual geworden sind - ihren angemessenen Platz haben. Zur Strukturierung der Zeit hat Eric Berne ein Modell entwickelt, in dem er sechs unterschiedliche Kategorien zur Gestaltung der Lebenszeit definiert:

  • Rückzug
  • Rituale
  • Zeitvertreib
  • Arbeit
  • (psychologische) Spiele
  • Intimität

Alle diese sechs Bereiche haben ihre Daseinsberechtigung und sind wertungsfrei zu verstehen. Es geht eher darum, für sich eine passende Mischung aus all diesen Kategorien zu finden. 

In welcher der Kategorien man sich befindet, hängt auch stark vom Individuum ab. Ein Beispiel wäre der Spaziergang mit dem Hund: für den einen mag es Arbeit sein, während es für die ander Zeitvertreib bedeutet. Eventuell kann der Gang aber auch schon so zur Gewohnheit geworden sein, dass er auch ein Ritual sein könnte.

Auch für Unternehmen ist dieses Modell sehr wichtig. Wenn ein modernes Unternehmen von seinen Mitarbeitenden beste Arbeitsergebnisse erwartet, dann muss sie auch auf die anderen Kategorien der Zeitstrukturierung eingehen und zum Beispiel Raum für Zeitvertreib bieten.

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Mit Brille und Bart Folge #010

Zuckerbrot und Peitsche!

In dieser Folge geht es um Zuckerbrot und Peitsche. In der Transaktionsanalyse gibt es den englischen Begriff "Stroke", der deswegen nicht übersetzt wird, weil er in der englischen Sprache eine Doppeldeutigkeit besitzt, die sich nicht gut übersetzen lässt.

Stroke bedeutet streicheln, ist aber auch gleichzeitig die Bezeichnung für den Hirnschlag. Der Begriff ist also Zuckerbrot und Peitsche zugleich. Er ist positiv und negativ behaftet. Die Transaktionsanalyse spricht hier von positiven und negativen Zuwendungen. Strokes können neben negativer und positiver Ausrichtung auch unterschiedlich übermittelt werden. Nonverbale und verbale Strokes.

Sie können an Bedingungen gekoppelt sein oder auch nicht. Wir erklären außerdem die fünf Regeln der "Stroke-Ökonomie": die Stroke-Ökonomie erklärt, warum wir Strokes von Kindesbeinen an künstlich verknappen. Es wird außerdem zwischen echten, authentischen Strokes und den sogenannten "Plastic Strokes", die wir oft in Organisationen beobachten, unterschieden.

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Mit Brille und Bart Folge #009

Ja. Nein. Vielleicht?

Ja, Nein, Vielleicht. Das Vertragswesen aus der transaktionsanalytischen Perspektive.

Wir sprechen übe die 5 Arten "Ja" zu sagen:

  1. Auch wenn "ja" gesagt wird, heißt das nicht automatisch, dass es auch so gemeint ist. Endergebnis ist, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird. Beispiel: Ja, ja.
  2. Zustimmung aber mit einem Vorbehalt. Um zum gewünschten Ergebnis zu kommen werden weitere Diskussionen nötig sein: Ja, aber.
  3. Zustimmung in einem hierarchischen Umfeld, auch wenn die Meinungen vielleicht trotzdem auseinandergehen: Jawoll!
  4. Zustimmung, aber mit einem genervten Unterton. Meinungen gehen auseinander und das gegenüber fühlt sich nicht gezwungen, aber durch beständiges Erinnern genervt: Jawohl.
  5. Eine Vereinbarung auf Augenhöhe. Das echte Ja.

Weiterhin wird in der Folge die Bedeutung des Begriffs "Vertrag" in der Transaktionsanalyse diskutiert und wie solche Verträge zustande kommen. Es gibt in der Transaktionsanalyse verschiedene Arten von Verträgen wie zum Beispiel den einfachen Vertrag oder den Dreiecksvertrag.

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Mit Brille und Bart Folge #008

Wilhelm Tell: Es war einmal und ist noch heut...

Das Theaterstück zum berühmten Schweizer Mythos Wilhelm Tell wurde von Johann Christoph Friedrich Schiller, welcher am
10.07.1759 geboren wurde, geschrieben. Damit wird diese Folge passend am Geburtstag von Schiller veröffentlicht.

Wir fragen uns in dieser Folge: Wer schreibt unsere Geschichte? Sind wir es selbst, oder sind es andere?

Die Transanktionsanalyse kennt hier drei Begrifflichkeiten:

  • Skript
  • Antiskrip
  • Episkript

Das Skript ist eine Landkarte des Lebens. Diese Definition wurde von der Grande Dame der Transaktionsanalyse, Fanita English, eingebracht. Unter Antiskript versteht man das Fokussieren auf genau die Gegensätze unserer Prägungen und Glaubenssätze. Es gibt Menschen, die genau den Gegenpol der Dinge anpeilen, die ihnen von Bezugspersonen vorgegeben wurden. Beim Episkript werden Traumatisierungen und transgenerationale auf andere Menschen übertragen.

Wenn diese Skriptansätze beim einzelnen Menschen zählen: Gelten sie dann auch in Organisationen? Die Organisation übernimmt für die Mitarbeiter eine gewisse Elternrolle. Manchmal geraten Mitarbeiter daher in Prozesse, die ihr Verhalten als Kind widerspiegeln.

Am Modell der Theatermetapher betrachten wir einen Zugang zur Organisationsentwicklung unter dem Skriptverständnis.

Links und weitere Informationen:

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Mit Brille und Bart Folge #007

No time to age

In der Folge Nummer 007 geht es passenderweise um die Lizenz zum Töten.  Im Interview für diese Folge: Hans-Georg Hauser. Ein Unternehmensberater aus Österreich, der schon früh den Menschen im Unternehmen im Mittelpunkt gesehen hat und so letztendlich bei der Transaktionsanalyse gelandet ist.

Wir sprechen über das Thema der Grandiosität. Ein Begriff aus der Transaktionsanalyse, der nicht so positiv  behaftet ist als man es vielleicht denken möge. Grandiosität bezeichnet hier ein deutlich ausgeprägtes Selbstbewusstsein und einen Hang zum Extremen.

Auch Narzissmus und Selbstbezogenheit sind hier unterzuordnen. Alles Dinge, die man in Führungsetagen findet und auch James Bond zuschreiben kann.

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Mit Brille und Bart Folge #006

Piggeldy & Fredericke - Rabattmarken

Rabattmarken in der Transaktionsanalyse sind etwas, was man überhaupt nicht brauchen kann. Sie führen zu Streit und sie führen zu Konflikten. Rabattmarken sind vergleichbar mit einem Bonuspunktesystem. Dabei sammelt die Person negative Gefühle, die sie irgendwann im Laufe ihres Lebens oder einer Beziehung
mitbekommen in einer Art Bonusheft. Irgendwann ist das Heft dann aber mal voll und das Fass läuft über. Je nachdem wie groß und voll das Heft ist, fällt die  darauffolgende Reaktion in unterschiedlicher Intensität aus.

Emotionale Energie staut sich an. Sie löst sich nicht einfach auf oder geht verloren. Kommen die richtigen (bzw. falschen) Dinge zusammen, kann sich diese Energie auch noch potenzieren und dann bei scheinbar kleinen Vorfällen schlagartig entladen. Man kann die Bildung solcher Rabattmarkenhefte vermeiden, indem man Vorfälle und Probleme gleich direkt und unmittelbar auf der Erwachsenenebene klärt, damit sich diese nicht aufstauen.

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Mit Brille und Bart Folge #005

Runter vom Eis!

Powerplay findet beim Eishockey immer dann statt, wenn eine Mannschaft in Unterzahl gerät. Sobald einer (oder mehrere) der Spieler einer Mannschaft auf die  Strafbank wandert, ist die andere Mannschaft in der Überzahl. Dies wird als Powerplay bezeichnet.

Auch in Unternehmensstrukturen kann es dem Powerplay ähnliche  Situationen geben. Zum Beispiel wenn ein:e scheinbar übermächtige:r Vorgesetzte:r eine Auseinandersetzung mit eine:r/m Mitarbeiter:in hat.
Auch im Rekrutierungsprozess kann dies vorkommen, weil die sich bewerbende Person sich mit dem Unternehmen einem klar übermächtigen Gegenpol gegenübersieht. Wer ist aber der  Schiedsrichter im Unternehmen? Der Chef? Die HR-Abteilung? Es ist wichtig, Mitarbeitende vor Powerplay Situationen zu schützen. Man spricht in der Transaktionsanalyse von vier P:

  • Protection
  • Permission
  • Potency
  • Patience

Der mit Brille und Bart Podcast gibt verschiedene Möglichkeiten, Tipps und Hinweise um Powerplay Situationen im Unternehmen zu entschärfen.

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Mit Brille und Bart Folge #004

No more Drama!

Das Dramadreieck ist ein Begriff aus der Transaktionsanalyse. Es beinhaltet drei Rollen:

  • Verfolger
  • Retter
  • Opfer

Dieses Dreieck findet man in vielen Geschichten. Ein besonders gutes Beispiel sind Märchen. Stephen Karpman hat das Dramadreieck in der Transaktionsanalyse verankert. Es gilt heute als eines ihrer Kernmodelle.   Die Rollen zeichnen sich durch drei Grundpositionen aus. Sie zeichnen sich in der Wirkung durch abwertende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster aus. Die Opferrolle wertet sich selbst undandere ab (Negativhaltung), während Retter dazu tendieren, sich selbst ab- und andere aufzuwerten. Verfolger neigen dazu, insbesondere andere Menschen ab- und sich selbst aufwerten. Nah am Dramadreieck ist in der Transaktionsanalyse das Konzept der psychologischen Spiele.

Armin "Brille" Ziesemer und Thomas "Bart" Böhlefeld zeigen Wege  aus dem Dramadreieck auf. Als Entwicklungsdimension für Personen  und in organisationalen Dynamiken stellen sie dem Dramadreieck das Gewinnerdreieck entgegen. Das Gewinnerdreieck ist ähnlich aufgebaut wie das Dramadreieck. Die Rollen im Gewinnerdreieck sind: Hilfesucher, unterstützender Helfer und Konfrontierender Verhandler.

Die Grundposition hier ist die vierte: "Ich bin OK - Du bist OK". Dabei begegnen sich Beteiligte auf Augenhöhe und sind bereit, Bedürfnisse auf Augenhöhe zu auszutauschen und eine konstruktive Lösung gemeinsam zu gestalten.

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Mit Brille und Bart Folge #003

Nur die Menge macht das Gift!

In dieser Folge werden wir über die 6 S sprechen wir darüber, wie Antreiber überdosiert werden können. Wir sehen uns auch an was passiert, wenn ein psychologischer Hunger nicht gestillt wird. Das Thema dieser Episode ist sehr interessant weil sie zeigt, dass auch positive Dinge zu Problemen führen können, wenn sie überdosiert werden.

Das bedeutet, dass es keinen guten oder schlechten psychologischen Hungerarten gibt, sondern nur gesunde und ungesunde. Und manchmal ist es wichtig, diese Unterschiede zu erkennen, um mit sich selbst und anderen ein glückliches Leben zu führen. 

Möchtest du mehr über dein individuelles Antreiberverhalten erfahren?

Dann mach hier den Selbsttest.
 

Weiterführende Quellen:

 

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Mit Brille und Bart Folge #002

Oh, du lieber Augustin! oder die schöpferische Zerstörung

In der zweiten Episode von "Mit Brille und Bart" betrachten Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld das Wienerlied „Oh, du lieber Augustin!“ (gespielt von diestrottern.at). Es lädt ein, über die schöpferische Zerstörung nachzudenken. Denn in diesem Volkslied findet eine Zerstörung statt und am Ende ist - je nach Fassung - alles wieder gut.

Joseph Schumpeter hat den Begriff der schöpferischen Zerstörung geprägt. Diese gibt es auch in Firmen bei Transformationen: Wenn Altes zergeht, entsteht Neues.

Die Transaktionsanalyse (TA) beschäftigt sich mit dem unbewussten Lebensplan (Skript). Auch im persönlichen (unbewussten) Lebensplan von Einzelpersonen wirkt die schöpferische Zerstörung, um zu Neuentscheidungen zu gelangen.

Menschen scheitern bei radikalem Wandel oft an mangelnder Vorstellungskraft oder an tief verwurzelten, individuellen Glaubenssätzen. Schließlich geht es darum, sich aus der Passivität zu lösen und aktiv zu werden, um diese Glaubenssätze durch neue zu ersetzen. Solchen Widerständen begegnen wir gelegentlich mit Galgenhumor; es wird gelacht, wo eine situationsgerechte Reaktion entwicklungsfördernd wirkt. Hier wird
der Zugang zu echten Gefühle geschaffen - und vielfältige Lösungsaspekte werden möglich.

Mehr zum Lebensskript findest du hier.

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mit brille und bart folge 001 #001 - Ist doch kein Kindergarten hier!?

Mit Brille und Bart Folge #001

Ist doch kein Kindergarten hier!?

Wenn es in Organisationen um Veränderungen geht, geht es manchmal zu wie im Kindergarten.

Sicher nicht! Da sind doch alle erwachsen!

In der Transaktionsanalyse gibt es drei Ich-Zustände in denen ein
Mensch sich befinden kann:

  • Das Eltern-Ich
  • Das Erwachsenen-Ich und
  • Das Kind-Ich.

Und was viele aus Erfahrung wissen: Rebellische Kinder sind nicht lösungsorientiert.

Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld schauen in der ersten Folge in den Sandkasten, wo jeder versucht, die Schaufel zu bekommen.

Solche Auseinandersetzungen treten auch in Unternehmen auf, sind aber lösbar, wenn Prozessbeteiligte zu irgendeinem Zeitpunkt auf die Erwachsenen-Ebene wechseln.

In der Transaktionsanalyse definiert die Einheit von einem Impuls (Stimulus) und die zugehörige Antwort (Response) eine Transaktion. Gefühle sind über die Kommunikation hinaus in Organisationen oft schlecht akzeptiert.

Oft zählt nur die Sachebene. Die Gefühlsebene stellt jedoch einen wesentlichen Aspekt für die beziehungsorientierte Organisationsentwicklung dar.

Mit Brille und Bart denkt und handelt integrativ. Wo wir weiterführende Informationen aus uns geeignet erscheinenden Quellen aus der transaktionsanalytischen Gesellschaft finden und kennen, führen wir sie zu den jeweiligen Themen gerne hier an:

Ich-Zustände

Hier findest du weiterführunde Informationen zu Ich-Zuständen:

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